Über uns

Was ist migrazine.at?

migrazine.at ist ein mehrsprachiges Online-Magazin von Migrantinnen für alle, herausgegeben von der autonomen Migrantinnen-Selbstorganisation maiz in Linz. 2006 ging migrazine.at erstmals online, um kritische migrantische Stimmen in der medialen Öffentlichkeit hörbarer zu machen und gegen die klischeehafte Darstellung von Migrantinnen aufzutreten. Bei migrazine.at sprechen Migrantinnen nicht als "Quoten-Einwanderinnen", sondern sind am gesamten Entstehungsprozess des Mediums — von der Gestaltung der Website bis hin zur redaktionellen Betreuung der Beiträge — beteiligt.

Nach einem umfassenden Relaunch im Oktober 2009 erscheint migrazine.at vierteljährlich zu mehreren ausgewählten Themenschwerpunkten mit einem Mix aus Reportagen, Analysen, Interviews und Kommentaren.

In migrazine.at geht es nicht nur um migrationsspezifische Themen — jedoch ist unser Blick immer von unserer Erfahrung und gesellschaftlichen Positionierung als Migrantinnen geprägt. Die Kategorie "Migrantin" verstehen wir dabei als politische Identität, d.h. als "Bezeichnung eines oppositionellen Standorts" und im Sinne einer "feministischen und antirassistischen Parteilichkeit" (FeMigra).

migrazine.at steht in Kooperation mit anderen alternativen Medien wie "an.schläge", "MALMOE", "Frauensolidarität" u.a. und veröffentlicht regelmäßig Beiträge aus diesen, um inhaltliche Schnittstellen sichtbar zu machen und kritische Öffentlichkeiten miteinander zu vernetzen.

Wofür steht migrazine.at?

migrazine.at ist: selbstorganisiertes Partizipieren an der Medienlandschaft, Einmischen in den herrschenden Diskurs, Demokratisierung der Information. Unsere Perspektive ist feministisch und antirassistisch, mit hoher Affinität zu kulturellen Themen. migrazine.at will keine objektive Berichterstattung leisten, sondern ist Plattform für unterrepräsentierte Stimmen — und somit parteilich. Die Vermittelbarkeit der Inhalte ist uns wichtig.

Wen will migrazine.at erreichen?

migrazine.at ist für alle da: Migrant_innen* und Mehrheitsangehörige, Kulturarbeiter_innen, Haushaltsfrauen, Deutschkursfrauen, Studierende, Queer-Aktivist_innen, Interessierte am Themenbereich Migration und Antirassismus.

Wer macht migrazine.at?

Neben zahlreichen (teils ehrenamtlichen) Mitarbeiterinnen und Autorinnen gibt es ein kleines bezahltes Redaktionsteam, bestehend aus Migrantinnen der ersten und zweiten Generation (Assimina Gouma, Cristiane Tasinato, Radostina Patulova und Vina Yun).


* Mit dieser Schreibweise wird versucht, geschlechtergerechte Sprache zu erweitern: Es geht nicht nur um Männer und Frauen, wie die mittlerweile verbreitete geschlechtersensible Schreibweise "-Innen" nahelegt, sondern auch um Geschlechteridentitäten, die "jenseits" und "dazwischen" liegen — z.B. transgender, queer u.ä.