migrazine
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Ein Projekt von MAIZ

Waffen und Brücken

Wörter können Waffen sein;

Anblicke können Waffen sein;

Gestiken können Waffen sein;

Selbstverständlichkeiten können Waffe sein.

Wie subtil können die gemeinen oder doch nicht gemeinen Waffen sein. Das zählt aber nicht, Waffen sind gewalttätig, egal wie sie sind, erreichen sie ihr Ziel.

Wörter können Brücken sein;

Anblicke können Brücken sein;

Gestiken können Brücken sein;

Selbstverständlichkeiten können aber keine Brücke sein, sie haben überhaupt keinen Weg, sondern Einschränkungen.

Mächtige können auch die Nuancen der nicht selbstverständlichen Waffen sein. Sie werden nicht ernst genommen, sie sind nicht gemein und eigentlich sind sie nicht ganz da. Aber ihre Ziele erreichen sie trotzdem, selbstverständlich!

 

 

MIGRANTINNEN UND KINDER IN ÖSTERREICH

 

 

Einleitung:

Frau, Mutter in einem Fremdenland, also Migrantin bedeutet mehr als eine Herausforderung insbesondere wenn die Sprache auch fremd ist. Die Anpassung an der österreichischen Kultur könnte erwartet werden : eine „Sozialisation“ scheint notwendig für den Eltern sowie für den Kinder. Sie sind in ihrer eigenen Kultur verankert und sollen vor allem fremde Kultur übernehmen : Akkulturation !!!

Die Kinder die In Österreich geboren wurden, werden sich identifizieren mit der Österreichischen fremden Kultur und werden eine neue Identität entwickeln als „neu Österreicher“.

Unterschiedliche Anpassungs- bzw. Identifikationsformen präsentieren sich:


Die Belange dieses Schreibens liegt bei der Präsentation vielfältigen Problemen an deren Migrantinnen mit Kinder konfrontiert sind : Missschulerfolg , Verlust jeder Orientierung wegen bikulturellen Sozialisation mit allen Konsequenzen in Sinne von Erziehungsprobleme, Sprachmangelhaft bei den Eltern die können keine Abhilfe schaffen.

Die Informationsvermittlung soll eine große Rolle spielen um die Migrantinnen zu bringen einen besseren Aussicht über die existierende Systeme insbesondere die Schulsysteme in Österreich zu Kennen.


Kleinkinder :

Für einen Tagesbetreuungsplatz bei der Stadt Linz könnte die Anmeldung elektronisch erfolgen .

Als besonderes Service steht unter www.linz.at im Service Guide das elektronische Formular zur Voranmeldung zur Verfügung.

Alle Einrichtungen werden mit ihren Schwerpunkten, der Lage, der Anbindung an den öffentlichen Verkehr und mit Bild vorgestellt. Der ausgewogene Speiseplan ist ebenso Thema wie die Tarife für eine Ganztages- und Vormittagsbetreuung.

www.linz.at

Anmeldung Kindergarten
Anmeldung Hort
Anmeldung Krabbelstube



Ein Tagesbetreuung in Privatkindergarten könnte eine weitere Alternative sein :

http://www.rasselbande-linz.org/

http://www.waldorfkindergarten-linz.at/

http://www.viva-familia.at/

http://www.kinder.liwest.at/ ...usw. .



Migrantinnen die neben der Familie auch studieren, seht zur Verfügung ausführliche Informationen über „Studieren und Kind“ unter :

http://www.oeh.ac.at/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/kind07.pdf


SCHULKINDER

Es ist wichtig zu wissen bei Migantinnen wie das Schulsystem präsentiert sich in Österreich .Ist die Migration selbst ein ungünstige Faktor für einen erfolgreicher Schullaufbahn der Migrantinnenkinder ? Die Antwort an diese Frage kann nicht gegeben werden ohne Berücksichtigung verschiedene Aspekte des Lebens der Migrantinnenkinder : Sprachprobleme bzw. die Diskrepanz zwischen der im Elternhaus und jener im Unterricht gesprochenen Sprache als Ursache für eventuelle schulische Misserfolgsergebnisse (Diskrepanz- Hypothese, vgl. CUMMINS 1984, s.188);

Die begrenzte Handlungsmöglichkeiten von Migrantinnen , ihre eigene Bildungserfahrungen und die geringen Kontakte zur österreichischen Schulen schränken erheblich die „Informationsgewinnung und mögliche Laufbahnperspektiven ihren Kinder in Österreich“(Glumper, 1985, s129) ein .


Darstellung des österreichischen Schulsystems ( WIKIPEDIA):

Grundbildung

Volksschule:

Kann im Rahmen der Unterrichtspflicht von jedem Kind ad dem Vollensechsten kann im Rahmen der Unterrichtspflicht von jedem Kind ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr (Stichtag 31. August) besucht werden und umfasst vier Schulstufen.


Sonderschule:

Der Besuch einer Sonderschule kann die ganze Dauer der Schulpflicht hindurch erfolgen. Darüber hinaus können nach Beendigung der Schulpflicht noch ein freiwilliges zehntes und elftes Schuljahr angehängt werden. Dieser Schultyp dient zur Integration und Förderung von Kindern mit besonderem sonderpädagogischem Förderungsbedarf, sei es aufgrund physischer oder psychischer Handicaps oder körperlicher Behinderungen. Je nach Art der Problemstellung wird jedes Kind nach verschiedenen Lehrplänen unterrichtet und beurteilt, wobei die Klassengrößen gering sind. Damit kann die persönliche Zuwendung und Unterstützung durch die Lehrkräfte für die einzelnen Schülerinnen und Schüler besonders groß sein.

Sonderschule Üblicherweise stellen die Lehrkräfte bei der Einschulung den besonderen Bedarf an Förderung fest. Danach erfolgt eine entsprechende pädagogische oder psychologische und medizinische Beurteilung der Sachlage. Prinzipiell liegt die endgültige Entscheidung über den Besuch einer Sonderschule ausschließlich bei den Erziehungsberechtigten, was manchmal gewisse Probleme schafft. Wird keine Sonderschule besucht, dann erfolgt die Integration in den anderen Schultypen im Rahmen der Pflichtschule, wobei zusätzlich zu den Lehrpersonen mit „normaler“ Ausbildung solche mit spezieller Sonderschulausbildung als IntegrationslehrerInnen Verwendung finden. Als fachliche Unterstützung und zur Supervision für diese Lehrer fungieren die Sonderpädagogischen Zentren, die organisatorisch meist an eine Sonderschule im jeweiligen Verwaltungsbezirk angeschlossen.


Sekundarbildung Unterstufe

Sowohl an der Hauptschule als auch in einer AHS Unterstufe herrscht Anwesenheitspflicht. Die Schüler werden nach einem Fachlehrer-System unterrichtet. Das heißt, anstatt wie in der Volksschule von einem Lehrer in fast allen Fächern unterrichtet zu werden, werden die Schüler von einem Fachlehrer in ein bis zwei Unterrichtsgegenständen unterrichtet. Die Ausbildung an diesen Schulen dauert vier Jahre Mit Ausnahme von Privatschulen ist der Besuch von sekundärbildenden kostenlos. Bezahlt werden nur Unterrichtsmaterialen, ein Selbstbehalt für Schulbücher und Schülerfreifahrtsausweis sowie Mitgliedbeiträge an den Elternverein, EDV-Kosten oder andere Zusatzleistungen.


Hauptschule

An der Hauptschule soll eine grundlegende Allgemeinbildung vermittelt werden und den Grundstein für mittlere und höhere Schulen legen. Für die Aufnahme an einer Hauptschule ist nur ein positiver Abschluss der vierten Schulstufe nötig Grundsätzlich erfolgt nach der Einschulung in der Hauptschule bis Weihnachten in den Gegenständen Deutsch, Englisch und Mathematik eine Einstufung in eine von drei Leistungsgruppen, wobei die erste Leistungsgruppe nach demselben Lehrplan wie in den Allgemeinbildenden Höheren Schulen unterrichtet wird. Damit ist - entsprechenden Lernerfolg vorausgesetzt - jederzeit der Übertritt von der Hauptschule den Schülern einen „beruflichen Zweig“ und einen „schulischen Zweig“ anbieten; im schulischen Zweig wird der allgemeinbildende Stoff unterrichtet, während der „berufliche Zweig“ eher auf eine spätere Lehre vorbereitet.


Die Erfahrungs- und Wirkungsfelder von Schule sowie deren gesellschaftliche Funktionen müssen betrachtet werden weil sie das Leben der Migrantinnenkinder beeinflussen können. Die Schule bleibt immer die Sphäre der Wissensvermittlung und vielleicht die Reproduktion andere Kultur und Denkweise. Das Beeinflussungspotential der Schule ist zwar hoch aber bedeutet es nicht dass sie daher eine Gesamtheit sozialer, kultureller etc Einflüsse repräsentieren soll (GRÖPEL, 1999, S.99).

Jede Mensch kann wahrnehmen deswegen die Auseinandersetzung mit dem Beeinflussungspotential von Institutionen wie Schule nicht immer zustande kommen kann.


Wie bereits erwähnt, kennen Migrantinnenkinder eine Hochzahl von Schulmisserfolg oder einfach Schulversager. Woran liegt das Problehm? Eine ganz einfache Antwort steht in der Unterstützung bei der Hausaufgabe. Die Kinder leiden unter der Mangelunterstützung von ihren Eltern weil nur die nicht der Lage Aufgabenstellungen in Deutsch zu verstehen bzw. Hausaufgabe zu definieren sind. Die Sprachbarriere und ihre fehlende Überblick über die Unterrichtsinhalte können nur zunichte machen. Eine Lösung wäre vielleicht den Besuch einer zweisprachigen Klasse für Migrantinnenkinder. Aber, sollen dafür entsprechende Einrichtungen existieren.

Hoffentlich, würden Migrantinnen Selbstorganisation ihre Arbeitsfeld somit noch erbreiten.


Literaturverzeichnis:


Bulayumi E- Ngayibata F.: Dealer wider Willen? Linz 2005.

Gröpel W. : Migration und Schullaufbahn, Wien 1999.

Glumper E.: Schullaufbahn und Schulerfolg türkischer Migrantenkinder, Hamburg 1985.

Herwartz-Emden L. : Einwandererfamilien : Geschlechtverhältnisse, Erziehung und Akkulturation, Göttingen : V & R Unipress 2003.

Mautner J. : Mein Österreich , Salzburg 2006


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